Geliebt, Gelebt, Gelernt – Februar

Die Sonne scheint mir ins Gesicht, sie kitzelt mich auf der Nasenspitze und bringt mich, mit der dicken Winterjacke die heute morgen noch nötig war, ganz schön ins Schwitzen. Nur noch ein kleines Stück in den viel zu warmen Schuhen, dann werde ich die Kleidung los und gehe erst einmal nur im dünnen Oberteil, Gassi mit dem Nachbarshund.

Mittlerweile ist der Februar schon seit ein paar Tagen vergangen, und ich trauere ihm gar nicht hinterher. Gerade befinde ich mich im Urlaub und habe mir gedacht, dass es vielleicht noch einmal ganz schön wäre, den vergangenen Monat Revue passieren zu lassen. In Wirklichkeit hatte ich das natürlich schon bei der Monatsplanung Februar für den Blog vorgesehen, es nur die ganze Zeit verpeilt, den Artikel zu schreiben. Deshalb sitze ich gerade mit meinen verschwitzen Skisachen auf einem gemütlichen Sessel im Hotelzimmer, verzichte auf die Sauna, den schönen SPA Bereich und das Schwimmbad, nur für euch und diesen Artikel. Natürlich hätte ich ihn auch schon davor schreiben können, aber das ist genau die Art, die mich im Februar begleitet hat: meine verpeilte Art.

„The ability to see order in chaos is called creativity“

Auch wenn ich im zweiten Monat des Jahres 2019 ziemlich viel Programm hatte, war er auch chaotisch, da ich den ein oder anderen Termin verpeilt habe oder zu einem falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Das heißt, es gab einige peinliche Situationen in den 28. Tagen, trotzdem gibt es auch viele nennenswerte Momente, die ich gerne mit euch teilen möchte.

neues erlebt

Die Fridays for Future Demonstration am 15.02. – Genau wie ich mich im Artikel über die Demonstration geoutet habe, werde ich es hier tun: ich war noch nie zuvor auf einer Demo. Allerdings hat mir das Happening sehr gut gefallen, weil ich mich für das Klima, die Umwelt und den Wandel interessiere und, weil ich es toll finde, sich für etwas einzusetzen, dass mir wichtig ist. Wenn ihr mehr dazu hören möchtet, dann lest doch gerne den Artikel „Fridays for future- ich war dabei„, der direkt das Wochenende danach online gegangen ist.

Außerdem habe ich mit meiner besten Freundin einem Museum einen Besuch abgestattet, das erste Mal ohne, dass ich dazu „gezwungen“ wurde. Wir wollten uns kulturell weiterbilden. Wirklich. Ich meine es ernst. Als wir in der Eingangshalle standen, brachen wir erst einmal in schallendes Gelächter aus. Selbst der Securety Mensch musste schmunzeln und konnte uns direkt weiterhelfen. Lara und ich haben einige Stunden die wunderbare Kunst auf uns wirken lassen, konnten uns entspannen und haben ab und zu kleine Witzchen gemacht. Wer mir auf Instagram folgt (@curious_reflections ) hat den Ein oder Anderen mitbekommen….

Entscheidungen getroffen

Ich habe mich etwas getraut im Februar. Wenn ihr ehrlich sein soll, dann hätte ich den neuen Blog schon viel eher gelauncht, leider haben mich aber einige schulische Themen davon abgehalten. CURIOUSREFLECTIONS.COM ist für mich ein neuer Start, ein frischer Cut im Internet und ein Zeichen für Veränderungen. Es viel mir schwer mein altes Baby loszulassen, aber manchmal muss man eben mit Dingen abschließen und Entscheidungen treffen, die auch ein bisschen weh tun.

Damit wären wir schon beim nächsten Thema. Ich habe aufgehört Basketball zu spielen. Vor einiger Zeit habe ich noch alles geschafft, mit viel Stress kein großes Problem gehabt, aber die Zeiten haben sich geändert. Ich musste Prioritäten setzen. Auch wenn ich vielleicht noch die Kraft gehabt hätte weiter zu machen, wollte ich das nicht mehr. Ich möchte mich nicht mehr hetzen müssen, jeden Tag neue Termine haben und keine freie Zeit zum Durchschnaufen. Denn genau so war es, eine einzige Stresswolke die mich seit Jahren begleitet hat. Auch wenn ich mich natürlich nicht dabei gut gefühlt habe, mein Team zu verlassen, glaube ich dennoch, dass es die richtige Entscheidung war. #followyourheart

verrückt gewesen

Schon lange habe ich überlegt, ob ich mir meine Haare schneiden möchte. In den letzten Tagen habe ich mir mein Herz gefasst, zur Schere gegriffen und es einfach selber getan. Auch, wenn es nur eine kleine Stufe der ersten Strähne in der höhe des Kinns ist, bin ich ein bisschen stolz darauf, dass ich so spontan war.

geliebt

Gelesen habe ich im vergangenen Monat kaum, dafür umso mehr Podcasts gehört. Vor allem der Podcast „Toyah aber billig“ von Toyah hat es mir diesen Monat sehr angetan. Sie hat es geschafft jede Woche eine neue Folge zu uploaden in denen sie über spannende sowohl lustige Themen gesprochen hat. Toyah schafft es über politische Gebiete zu sprechen, ohne, dass es trocken und langweilig wird. In ihrer kleinen Hör-Show hat sie oft Gäste mit denen sie über Gott und die Welt spricht und lacht. Eine große Empfehlung geht raus an den wunderbaren Podcast „Toyah aber Billig“, schon allein der Name ist genial!

gut gegessen

Im Monat Februar habe ich auch einen neuen Food Hotspot entdeckt, besser gesagt meine Freunde, aber ich war beim ersten Mahl dabei und habe es gleich geliebt. Die Rede ist vom „The Green“ in Nürnberg. Ein veganes Restaurant mit allerlei leckerer gesunder Speisen. Wir haben uns vor einem Shopping Tripp durch jegliche Second Hand Läden die Bäuche voll geschlagen und haben den Laden satt und munter wieder verlassen. Neben tollen Salaten oder leckeren Sandwiches gibt es Acaibowls und weitere gesunde Sachen. Wir haben das Essen dort sehr genossen und es wird auf keinen Fall das letzte Mal gewesen sein, dass wir dort aufzufinden sind.

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