Positives Denken – (k)ein Kinderspiel

In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich negativ dachte. Im Urlaub habe ich mich von jeder Kleinigkeit runter ziehen lassen und auch die Wochen danach habe ich mir vorwiegend negative Gedanken gemacht, und das obwohl ich eigentlich so positiv bin?

In diesem Artikel möchte ich mich keineswegs über irgendjemanden stellen oder sagen, dass ihr genau diesen Weg gehen müsst, um Optimist zu werden. Ich möchte nur meinen Weg zum „vollen/ halb vollen Glas“ mit euch teilen, auch um mich selber wieder ein bisschen aus der Reserve zu locken.

Es gab einen Punkt, an dem ich mich dazu entschieden habe, nicht mehr negativ zu sein. Ich erinnere mich noch ganz genau an ihn, plötzlich kam er einfach zu mir und ich habe ihn mit genommen, den Gedanken vom Teilzeithippie. Ich bin rumgesprungen, habe mir keine Sorgen gemacht, wenn etwas schief lief habe ich gewusst, dass es danach besser wird und, dass es vielleicht für etwas hilfreich ist. Teilzeithippi hat für mich einfach gepasst, ich musste nicht immer so sein, aber eben dann, wenn ich gerade sehr positiv sein wollte. Ich habe meine eigene Realität geschaffen, in der ich durch und durch positiv sein konnte. Außerdem habe ich begriffen, dass nichts in meinem Leben für mich so wichtig sein sollte, wie mein eigenes Glück.

Genau richtig gehört. Jeder hat seine eigene Realität, seine eigene Wahrheit und Sichtweise auf das Leben, die auch bestimmt, ob dein Glas halb voll oder halb leer ist. Eine Frau die in ihrer Jugend von ihrer ersten großen Liebe hintergangen und betrogen wurde, hat eine andere Sichtweise auf Männer, als andere. Ein Junge, dessen Eltern sich während seiner Kindheit getrennt haben, hat eine andere Sichtweise auf Beziehungen. Ein Mann oder eine Frau der*die ein Familienmitglied verloren hat, hat eine andere Sichtweise auf den Tod und geht damit anders um. Das sind alles große Themen und belastende Dinge, die man nicht mehr aus seiner Vergangenheit streichen kann, emotionale Themen mit denen jeder anders umgeht und die jeder anders verarbeitet. Was das mit Positivität und Negativität zu tun hat? Durch all diese Ereignisse wird man geprägt und hat andersartige „Erfahrungen“ gewonnen, als andere Menschen in deinem Umfeld. Mit diesem Anfangspunkt geht jeder seinen eigenen Weg, manche kreuzen sich, aber keiner geht den gleichen, keiner Denkt gleich über bestimmte Ereignisse und keiner fasst sie gleich auf. So haben wir alle unterschiedliche Standpunkte von denen wir los laufen mit unseren eigenen Sichten auf das Leben.

Nun kommen wir zu dem Punkt, an dem du selbst entscheiden kannst: Möchtest du den positiven Weg gehen? Möchtest du den negativen Weg gehen? Oder hoppst du zwischen ihnen hin und her, bis du den findest, auf dem du dich wohl fühlst? Nur ein kleiner Rat: der pessimistische Weg ist anstrengender, denn wer sich Sorgen macht, der durchlebt vielleicht zwei mal ein schlechtes Ereignis.

AUSMISTEN – NICHT NUR DEINEN KLEIDERSCHRANK

Zu einem positiven Bewusstsein gehört ein aufgeräumtes Umfeld. Aufgeräumt, wie es dir am besten gefällt. Wenn du das kreative Chaos also gerne magst, dann lass das einfach so und hüpfe über die Klamottenberge auf dem Fußboden und erfreue dich an der Unordentlichkeit.
Meins ist das allerdings nicht. Wenn mein Umfeld sauber und ordentlich ist, kann ich auch die Gedanken in meinem Kopf viel besser ordnen. Allerdings rede ich hier nicht nur von Gegenständen, sondern auch von Situationen in denen du steckst und in denen du dich vielleicht nicht wohlfühlst. Wenn du gerade in einem Job steckst, der dich nicht nur temporär runterzieht, sondern insgesamt betrübt, dann such dir etwas neues. Das klingt aus dem Mund einer 15- jährigen vielleicht ein bisschen leichter als es getan ist, aber wichtig ist es ohnehin. Natürlich sollte man nicht jeder kleinen unangenehmen Situation entfliehen, aber solche, die dein ganzes Leben negativ beeinflussen, denen ganz bestimmt schon.

Der nächste Punkt ist vielleicht hart, aber genauso wie man Kleider aussortiert, muss man das auch mit Menschen tun, mit Menschen die einem nicht gut tun. Auch hier sollte man nicht übertreiben und wenn ein Freund gerade deine Hilfe braucht, weil er durch eine schwierige Zeit geht, dann sollte man ihn nicht gleicht links liegen lassen. Aber Leute die sich nur bei dir auskotzen, die ganze Zeit in den Seilen hängen und dich als Person runter ziehen, mit denen darf man gerne darüber Reden und freundlich darauf hinweisen, wie schädlich sie gerade für das persönliche Glück sind.

Mir hat jemand mal gesagt, dass man selber der Durchschnitt von den fünf wichtigsten Leuten in seinem Leben ist. Stell dir die Frage ob du das sein möchtest und wenn nein, dann weißt du, was zu tun ist.

Jeder sollte für sich selber entscheiden, was einem gut tut und was nicht, in jedem Bereich.
Jeder sollte für sich selber entscheiden, was er mit seinem Leben möchte. Jeder sollte für sich selber entscheiden, wie er das erreichen möchte und jeder sollte für sich selber entscheiden, mit wem er das erreichen möchte.

Wichtig generell ist es einfach immer im Hinterkopf zu bewahren, dass nach schlechten Tagen auch wieder gute kommen, dass die Sonne immer wieder aufs neue aufgeht und man an jedem Tag selber die Chance bekommt, sein Glück in die eigenen Hände zu nehmen.

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Kommentare

  1. Hey Marie,

    ich habe deinen Blog gerade entdeckt und finde du hast wirklich schöne Beiträge 🙂

    Das Outfit auf den Bildern finde ich richtig toll, die Jacke ist mega!

    Aufräumen ist mir persönlich auch total wichtig! Ich kann mich nicht entspannen, wenn um mich herum Unordnung ist, da sich das irgendwie direkt auch auf mein Inneres auswirkt.

    Ganz liebe Grüße,

    Laura | MINDFULLOFBLOSSOM

    Gefällt 1 Person

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