Geliebt, Gelebt, Gelernt – März

Ich möchte den Satz kaum in den Mund nehmen, weil es vielen so geht und man ihn so oft hört, dass es schon fast nervt: „Krass, wie schnell die Zeit verfliegt!“ Krass, wie sie mir durch den Fingern hindurchrinnt und krass, wie viel ich gerade nicht schaffe. Jetzt ist es schon Anfang April, der Anfang vom Monat, der macht was er will. Davor reflektieren wir aber noch einmal die vergangenen vier Wochen und ziehen all die gute Energie aus den schönen Momenten.

Der März war ein durchwachsener Monat, es gab viele Hochs und viele Tiefs. Viele Momente an denen ich schon fast am Boden zerstört war und Zeitpunkte, an denen ich vor Glück schon fast platzte. Angefangen hat er für mich in den Ferien, beim Ski fahren. Ich habe mich unglaublich über unser schönes Hotelzimmer, den Balkon mit toller Aussicht und die Zeit für mich, zum entspannen, gefreut. Allerdings hatte ich in der Zeit auch eine negative Phase, da ich zuvor zu überlastet war und von heute auf morgen gar nichts mehr machen musste. Ich hatte stark PMS und habe mir eingebildet, in allem das Schlechte sehen zu müssen. So ist das Leben eben manchmal. Die Natur beim Ski fahren hat alles aber dennoch verbessert, denn sechst Stunden am Tag eine ganze Woche lang Berg- und Schneeluft zu schnuppern, tut trotzdem ungemein gut.



15. MÄRZ – Fridays for Future Demonstration

Es stand mal wieder eine Demonstration an, für Fridays for Future, auf die wir lange hin gearbeitet haben. Von der Schule aus, blieb ich einige Wochen davor freiwillig einen Nachmittag in der Schule, um nicht unentschuldigt zu fehlen. Die Stimmung war noch einmal besser als das letzte Mal, es waren wesentlich mehr Mitdemonstranten da und trotz des Regenwetters und den vielen Regenschirmen, die mich oft gepikst haben, hatten wir eine Menge Spaß. [Fridays for Future – Ich war dabei]

Danach ging der richtig stressige Teil los. Die Schule überschlug sich und die Woche darauf hatte ich eine Italienische Austauschpartnerin bei mir zu hause. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, haben uns gut verstanden und ein striktes Programm, das bis in den späten Abend ging. Gerade in der Zeit habe ich wenig geschlafen und viel zu viel auf einmal gemacht. Ehe ich mich versah, lugten die ersten Erkältungssymptome um die Ecke.

Wobei wir schon dabei waren. Ich wurde krank. Und. versank. im. Selbstmitleid. Oft bin ich es nicht, normalerweise halte ich durch, bis alles vorüber ist und werde wärend der Ferien, meinem Geburtstag und nur dann krank, wenn ich vermeintlich „nichts“ zu tun habe. Diesmal war es anders, und hat meinen ganzen Zeitplan umgeschmissen. Letztendlich habe ich es dann aber doch geschafft, wieder aus meinem Loch zu kriechen, und neue Energie zu schöpfen. Eigentlich hatte ich drei wichtige Tests auf die ich mich in der eh schon knappen Zeit hätte vorbereiten müssen. Naja – deswegen habe ich eben nicht so viel gelernt, mich aber auch nicht ausreichend auskuriert. Das ist auch der Grund, warum ich es jetzt noch mit mir rum schleppe, all das liegen gebliebene nachholen muss und nur eine Woche dafür Zeit habe, bis das nächste Projekt startet.

ANTI ERKÄLTUNGS TIPPS TO GO

Damit ihr vielleicht erst gar nicht krank werdet, habe ich, trotz der nicht großen Wirkung bei mir dieses Jahr, jetzt die Tipps, die mir normalerweise sehr gut helfen, hier einmal in aller Kürze für euch.
INGWERWASSER!! Ingwer ist der absolute top Tipp bei dem ersten Anflug einer Grippewelle. So viele Vitamine und positive Aspekte wie keine andere Wurzel. Da sie allerdings sehr scharf ist, gebe ich sehr gerne kleinere einzelne Stückchen in eine Wasserkaraffe und nehme dadurch auch die wertvollen Vitamine auf.
HÄNDEWASCHEN. Das A und O um die Bakterien und Viren gar nicht an sich dran kommen zu lassen ist regelmäßiges Händewaschen. Natürlich sollte das auch nicht ausarten, denn das trockenet bei zu viel Seife und zu viel Desinfektionsmittel wieder die Haut aus. Einfach simpel und doch hilfreich!
PAUSEN EINBAUEN! In diesem Punkt bin ich selber kein Weltmeister, da ich als workaholic-angehaucht nicht einsehen kann, mich mal für eine Stunde hinzulegen und nur Musik zu hören. Aber gerade in stressigen Phasen ist das Immunsystem schwächer als sonst und man ist anflliger für Infektionen, Grippe und Co. Deshalb lieber auch mal entspannen und runterfahren.

Bei mir war letzteres der springende Punkt. Alles war zu viel und ist mir einfach über den Kopf gewachsen. Als ich dann so im Bett lag und mich schon wegen einem Tag „nichts tun“ schlecht gefühlt habe, kamen die Gedanken was, ich eigentlich falsch mache, ob ich eigentlich wirklich so verkorkst bin, wie es mir selbst gerade erschienen ist. Letztendlich bin ich zu dem Punkt gekommen, dass ich mehr auf meinen Körper hören sollte und mir öfter Pausen und Zeit zum Entspannen geben sollte. Ich habe gemerkt, dass eine Erkältung im Busch war und habe dennoch eineinhalb Wochen so weiter gemacht, wie zuvor. Im Nachhinein wundert es mich kaum, dass es mich jetzt noch einmal so zerfetzt hat und wirklich gar nichts mehr ging. Ich muss auf jeden Fall vermeiden Pausen aufzuschieben und sollte mehr auf die Signale hören, die mir mein Körper sendet und diese beachten. Wenn ich eine Pause brauche, dann brauche ich eben eine Pause.

Erschienen im M Ä R Z



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Kommentare

  1. Oh die Anti Erkältungs Tipps sind notiert! Ich muss leider zugeben, dass ich in letzter Zeit nicht mehr dazu kam deine Beiträge zu lesen. Aber nachdem ich endlich wieder etwas von dir gelesen habe, fühle ich mich glatt viel besser. Du bist so eine wichtige Stimme für mich und auch dieser Beitrag war ganz großartig! Ich wollte nur mal Danke sagen.
    LG Jeanette 💛

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  2. Ein schöner Rückblick 🙂 Ich liebe, dass du so ehrlich bist. März war bei mir auch ein sehr.. abwechslungsreicher? 😀 Monat.. aber auf jeden Fall schöner als der Februar und der April soll natürlich noch schöner werden!
    Leider habe ich mir jetzt gerade diesen Morgen auch eine Erkältung eingefangen.. aber ich versuch einfach das beste draus zu machen und heute hoffentlich trotzdem noch einen Blogpost zu kreieren 🙂
    Liebste Grüße, Lea von http://leachristin.com

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    • Vielen Dank! Ich finde Ehrlichkeit sehr wichtig, wenn man präsent ist im Internet. Die rosigen Seiten sieht man eh auf jedem zweiten Instagram Account …
      Oh nein, gute Besserung dir!🥰

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  3. Ich lese solche Rückblicke so gerne, irgendwie wird man so oft selbst dadurch zu manchen Dingen inspiriert und ich bin schon gespannt, was du über den April erzählen willst, ich will es ja auch nicht sagen, aber so schnell wie die Zeit vergeht, ist das gefühlt morgen. Ich wünsche dir eine ganz fantastische neue Woche, alles alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

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