16 Dinge die ich in 16 Jahren gelernt habe

1.

Niemand sollte von außen beurteilen. Du siehst die Person, kennst sie vielleicht aber nicht. Die siehst wie sie aussieht, weißt aber nicht, was sich in ihrem Innern abspielt. Die siehst ihre Besitze, weißt aber nicht, wie sie daran gekommen ist, oder was sie für die Person bedeuten. Du siehst die Familie und Freunde, die sie sich nicht aussuchen konnte und beurteilst. Ist das nicht unfair? Man sollte niemanden beurteilen, den man nicht kennt und schon gar nicht, wegen Äußerlichkeiten.

2.

Sich verletzlich und nackig zu machen, ist nicht schlimm. Letztendlich musst du dir anschauen, wer dich darauf hin angreift. Ob es eine Person in deinem „Inner-Circle“ ist, oder jemand, der dich gar nicht kennt. Daraus zu ziehen, dass dich eine nahe stehende Person versucht zu verletzen, ist schmerzhaft, aber auf die zweite Situation kannst du schei*en.

3.

Freundschaften sollten auf einem guten Gleichgewicht beruhen, sie bestehen aus einem ständigen Geben und Nehmen. In guten Beziehungen zu deinem Umfeld, sollte man nicht das Gefühl haben, darauf achten zu müssen, ob man zu viel gibt. Ich bin tendenziell jemand, der zu schnell zu viel Energie in Personen steckt. Leider gibt es Menschen die, so etwas absichtlich oder unabsichtlich ausnutzen. Solche Freunde tun mir nicht gut, sie rauben mir Kraft und ich fühle mich im Nachhinein nur ausgelaugt. In einer guten Freundschaft, sollte es ausgeglichen sein, wie auf einer Waage, die sich nach einer Reaktionszeit immer zur Mitte bewegt.

4.

So klischeehaft es klingt: do what you love und gib einen feuchten Furz auf das, was andere Menschen (deren Meinung nicht gefragt ist) denken. Wenn du gerne tanzt, dann tanz. Wenn du gerne singst, dann sing. Wenn du gerne sonst was machst, dann tu es verdammt nochmal und vergess die Stimmen in deinem Kopf, die dich daran erinnern wollen, was andere Personen denken könnten.

5.

Alles was passiert, kommt aus einem bestimmten Grund. Ich hatte schon oft die Situation, das mir das Leben meinen Plan gegrätscht hat und oft war ich danach verwirrt oder wusste nicht, wie es weiter gehen soll. Ich habe mich gefragt, warum mir so etwas passiert und oft war es mir, nachdem ich ein bisschen Abstand durch Zeit gewonnen habe, danach so glasklar wie nichts anderes. Aber auch wenn man den Grund nicht sofort entdecken sollte, es gibt ihn, ganz bestimmt.

6.

Du bist der Künstler deines eigenen Glücks. Nichts kommt auf dich zugeflogen. Du musst die eigenen Entscheidungen treffen, die eigenen Schritte gehen und deinen eigenen Weg einschlagen und das Schicksal darauf hinweisen, wohin du möchtest. Wenn du jemanden ansprechen möchtest, dann warte nicht drauf, bis er/sie es tut, mach du es. Niemand anderes ist für dein eigenes Wohlbefinden zuständig, niemand anderes als du selber, wird dich retten.

7.

Sprache bildet die Welt. Wähle die richtigen Worte um niemanden zu verletzen, oder ein falsches Bild zu malen. Wörter und Sätze haben Bedeutungen, die für dich vielleicht klar sind, für andere nicht. Zeitungen Magazine und Bücher bilden uns weiter und Sprache ist das, mit dem wir uns jeden Tag verständigen. Wähle sie weise um das, was du sagen möchtest auszudrücken.

8.

Nach schlechten Tagen kommen gute. Mit einem halb vollen Glas lebt es sich einfacher. Man hat nicht so viele Sorgen, sieht das Gute im Menschen und in der Welt. Wenn es regnet, dann wachsen die Blumen danach besser. Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere. Man darf nur nicht immer schwarz sehen, dann kommen auch die bunten Seiten zum Vorschein.

9.

Kommunikation ist key. Wenn du nicht das sagst, was du möchtest, dann wird es nicht geschehen. Niemand wird riechen können, dass du lieber den Schokoladenkuchen hättest, als den Bananenkuchen. Missverständnisse lassen sich nur lösen, wenn jeder sagt, was er meint und nicht die Hälfte seiner Gedanken im Kopf behält. Zu reden, zu kommunizieren ist meistens die einfachste Lösung für Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen, auch wenn es nicht immer leicht ist, aber einer muss anfangen den Mund aufzumachen.

10.

Du bist gut so, wie du bist und musst dich dafür nicht schämen. Wenn du offen und extrovertiert bist ist das toll. Es ist toll, wenn du laut bist und gerne lachst, deine Meinung anderen mitteilst und nicht auf den Mund gefallen bist. Aber genauso schön ist es, wenn du eher schüchtern bist, dich vielleicht manchmal nicht traust etwas zu tun oder zu sagen oder einfach nur in deiner eigenen Gedankenwelt lebst. Jeder Mensch ist anders und niemand muss sich, für das was er ist, schämen.

11.

Niemand kann 100 Leute im „Inner-Circle“ haben. Wenn du die Menschen, auf die du wirklich zählen kannst und die dich wirklich kennen, an einer Hand abzählen kannst, ist das völlig okay und normal. Alles andere sind Freunde, mit denen es aber auch Spaß macht, Zeit zu verbringen und zu quatschen.

12.

Das Leben ist zum leben da. Ich möchte mich von niemandem mehr stressen lassen und keinen anderen Anforderungen mehr gerecht werden müssen, als meinen. Die langen schon. Das Leben ist viel zu kurz um sich etwas vorschreiben zu lassen, was man vielleicht gar nicht will. Dennoch sollte man ein gutes Maß, zwischen dem „ich scheiß auf alles“- Modus und dem „ich will 1000 und ein Ziel erreichen“, finden.

13.

Extremismus ist in keinem Fall gut. Weder, wenn jemand extrem Schokolade isst, noch wenn jemand extrem Salat ist. Das lässt sich auf alle Dinge im Leben übertragen, auf politische Situationen, die eigene Meinung, Familie und andere private Stellungen.

14.

Im Schlaf verfolgst du keine Träume, wenn, dann nur Schäfchen. Wenn du etwas erreichen möchtest, dann musst du dafür arbeiten. Manchmal hart, manchmal weniger hart, aber nie, oder zumindest fast nie, lässt sich ein gestecktes Ziel durch Faulenzerei einholen. Manchmal werden dir noch so viele Steine in den Weg gelegt um endlich das vor Augen zu haben, von dem du schon Jahre träumst. Aber wenn du es wirklich willst, dann lohnt es sich auch sich dafür zu bücken und die Felsbrocken aus dem Weg zu räumen.

15.

Akzeptanz ist nicht zu vergleichen mit Ignoranz. Manchen Leuten ist es egal was du tust und lässt und das ist auch gar nicht schlecht so, das ist Ignoranz. Andere hingegen begleiten dich auf deinem Weg, egal was du tust und wie es ihnen gefällt, das ist Akzeptanz. Manche Menschen verwechseln das und alleine diese Bedeutung hilft einem in so manchen Themen um einiges weiter. Beide sollte man nutzen, aber in den Richtigen Situationen das eine, oder andere.

16.

Zu guter Letzt das Wichtigste in aller Kürze: Das Bauchgefühl ist der Kompass für glückliche Menschen.

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Kommentare

  1. Hey Marie,
    erst fand ich es seltsam, dass du so einen Artikel schreibst. Meist steht in denen immer das Gleiche und auch wenn die „Sei du selbst!“ Lektion natürlich wichtig ist, ist sie oft nichts Neues. Du hast aber schöne Worte für das Gelernte gefunden und auch ein paar andere Sachen angesprochen. Punkt 7 finde ich mega wichtig – viele von uns unterschätzen die Macht, die Worte haben können.
    Alles Liebe! xx anna
    von annadenktnach.wordpress.com

    Gefällt 1 Person

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