Geliebt, Gelebt, Gelernt – April

Ich weiß noch ganz genau, wie ich am 1. April morgens um sechs Uhr schwungvoll aus meinem Bett gehüpft bin, singend mit dem Fahrrad zur Schule fuhr und den ganzen Tag ein Lächeln auf den Lippen hatte, weil der April das gewisse „Etwas“ an sich hatte. Der Monat, der macht was er will; der Monat, in dem der Frühling anfängt; der Monat, der für mich einfach meistens toll ist. Auch der April 2019 hat mich nicht enttäuscht und war wunderschön!

Kaum hat der April angefangen, war ich schon wieder weg. Am ersten Wochenende begann der Italienaustausch, auf den ich mich unglaublich gefreut habe. Eine Woche habe ich mit ein paar meiner engsten Freunde in Turin verbracht, natürlich mit ein paar Lehrern, aber das hat uns nicht weiter gestört. Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen, mich inspirieren lassen von der Italienischen Mentalität (Essen, Essen, Essen hihi), neue Freunde gefunden und bin mit anderen enger zusammengewachsen. Es war für mich auf jeden Fall eine unvergessliche Zeit, an die ich mich noch eine ganze Weile mit einem Grinsen im Gesicht zurück erinnern werde.

Einen Artikel habe ich dazu natürlich auch verfasst, in dem ich einige der schönsten Momente, in Fotos verpackt, mit euch teile.
„Traveldiary – Italien, Turin“

Nach der Rückkehr hatte ich direkt Ferien, in denen ich aber einiges des Schulstoffes der vergangenen Woche aufholen musste, Referate vorbereitete und sogar eine Liste abarbeitete mit Freunden die ich treffen wollte. Einige fühlten sich dadurch ein bisschen angegriffen (vielleicht weil die Überschrift „Sozial Sein“ lautete), aber es war mir eine gute Merkhilfe, um neben den anderen nicht so schönen To-Dos keinen zu vergessen.

Außerdem hatte ich am Ostersonntag Geburtstag und hatte einen sehr schönen Tag auf unserer Terrasse in der Sonne mit meiner Familie und einigen Anrufen von Freunden. Am Abend sind wir noch ins Kino gegangen und haben uns den Film „Monsieur Claude und seine Töchter (2)“ angeschaut. Die Komödie ist sehr zu empfehlen und neben den vielen lauten Lachern, die ich mir nicht verdrücken konnte, habe ich auch von Taschentüchern gebrauch gemacht. Es war ein sehr ruhiger und entspannter Tag, so wie ich ihn mir gewünscht habe.

Nun sind auch die freien Tage wieder vorbei und der Alltag hat begonnen. Die Routinen sind zurück und die endlos langen To-Do-Listen, die ich schon fast ein bisschen vermisst habe. Jetzt wird wieder durch gestartet und nicht die Hälfte des Tages auf der Couch relaxed.

Hier auf dem Blog, habe ich diesen Monat auch etwas neues ausprobiert. Natürlich teile ich euch auch sonst immer meine Meinung mit, zu Dingen die um mich herum geschehen und die mich persönlich etwas angehen. Vergangene Woche habe ich einen Artikel zu einem eher politischerem Thema verfasst, der sehr gut bei euch ankam und wegen dem ich einiges an gutes Feedback bekommen habe. So wie es mir scheint interessieren nicht nur mich solche Themen, die vielleicht auch etwas kritischer als sonst sind, und ich habe mir vorgenommen auch in Zukunft mehr über politisch-aktuellere Dinge, Artikel zu veröffentlichen.
HIER geht es zu dem besagten Artikel über den Brand der Notre-Dame.

GEHÖRT – „Tischtennistage“ von Bruckner

Auch wenn der Songtext, wenn man mal darüber nachdenkt, eigentlich ein bisschen komisch ist, mag ich das Lied irgendwie und möchte mich dafür auch gar nicht rechtfertigen. Ich kann den Text mittlerweile auswendig, gerade, weil er wahrscheinlich nicht so schwer zum merken ist.

GESEHEN – „Las chicas del cable“

Diese Serie auf Netflix wurde mir von einer ganz lieben Freundin empfohlen, der ich nun sehr dankbar bin, weil ich mittlerweile in der dritten und momentan auch letzten Staffel bin und es LIEBE. „Die Telefonistinnen“ ist ein Historiendrama das sich sehr mit der Stellung der Frau ab beginn der 20iger Jahre auseinandersetzt und die Geschichte von vier Angestellten einer Telefongesellschaft erzählt. Was mir sehr gefällt ist, dass es eine Erzählerin gibt, die jede Szene wie aus einem Buch vorliest.


Madrid, 1928: Die erste Telefongesellschaft eröffnet ihr Hauptquartier inmitten des Stadtzentrums und läutet einen Wandel in der Gesellschaft ein. Hunderte von jungen Frauen bewerben sich um einen Job als sogenanntes Cable Girl, doch nur wenige schaffen es in den Betrieb, der einen Ort des Fortschritts und der Moderne darstellt. 
Im Mittelpunkt der Geschichte von Las Chicas del Cable befinden sich vier Frauen, die es geschafft haben und fortan als Telefonistinnen arbeiten. Obgleich sie aus verschiedenen Schichten stammen, kämpfen sie mit den gleichen Problemen und versuchen, sich ihre eigene Stimme in einer Welt zu sichern, die im Spanien dieser Zeit ausschließlich von Männern dominiert wird. Lidia, Marga, Carlota und Ángeles wollen sich nicht länger vorschreiben lassen, was sie tun und was sie nicht tun können.

Quelle: Moviepilot (Link: https://www.moviepilot.de/serie/die-telefonistinnen )

Ansonsten gibt es nicht viel aus dem April zu erzählen. Ich hatte viel mit der Schule zutun und saß auch in den Ferien einige Tage von morgens bis abends am Schreibtisch, um dem Stress nach den zwei freien Wochen wenigstens ein bisschen vorzubeugen.


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