Die Hälfte des Jahres ist um – 2019 bis jetzt

Ich sitze mit einem Kurkuma-Ingwer Tee, der gegen Müdigkeit am Morgen helfen soll, im Bett. Meine Augen sind schwer, was nach der anstrengenden Woche auch kein Wunder ist. Draußen, vor meinem Fenster, prasselt der Regen. Mal stärker, mal schwächer. Nachdem ich so lange keinen Blogartikel mehr geschrieben habe, dass ich nicht mitbekommen habe, wie oder wann WordPress sein Design geändert hat, dachte ich mir es ist mal wieder an der Zeit. Ich habe mal wieder Motivation, ich habe Lust mich an den Laptop zu setzen und zu Schreiben. Vielleicht ist das gerade in dem Augenblick nicht die klügste Entscheidung, da ich morgen früh aus dem Haus muss und es jetzt schon spät ist und gerne wenigstens acht Stunden Schlaf gehabt hätte, aber das muss jetzt sein. Eine gute Gelegenheit und somit ein Thema hierfür gibt es auch: die Hälfte des Jahres ist vorüber und es wird Zeit Bilanz zu ziehen. Was ist gut gelaufen, was vielleicht nicht, was hat sich verändert?

Wenn ich einen Blick in mein Bullet Journal werfe, dann sehe ich eine volle Seite mit Vorsätzen für das Jahr 2019. Einige, die Wichtigsten, hatte ich auch mit euch geteilt, in einem der ersten Blogposts auf curiousreflections.com (könnt ihr HIER nachlesen) Wo wir schon einmal dabei sind, fangen wir doch einfach beim Neustart des Blogs an. Dieser Punkt auf der Liste ist in fetten Buchstaben geschrieben und drei mal mit rot umkringelt. Vielleicht nicht ganz so übertrieben, aber zumindest verdeutlicht es den Stellenwert der Wichtigkeit, den er für mich hatte. Nach über zwei Jahren frohem Geblogge auf lifestylebooksandmore.de, hatte ich mich entschieden einen Tapetenwechsel zu vollziehen, der mir auch ganz gut gelungen ist, würde ich zumindest jetzt sagen. Es war nicht ganz einfach, die neue Site aufzbauen und ein Themengebiet zu finden, mit dem ich mich wieder „neu“ identifizieren konnte. Mittlerweile bin ich aber sicher, meine eigene kleine Nische gefunden zu haben, in der ich zwischen meinen eigenen Gedanken und gesellschaftskritischen Themen schwanke, so wie ich gerade lustig bin. Auch, wenn ich das Projekt in den letzten Wochen etwas schleifen hab lassen, bin ich davon überzeugt, dass dieser Schritt der richtige war.

Ein anderer drastischer Cut, war das Verzichten auf Fleisch. Ich hatte mir für das Jahr 2019 vorgenommen vegetarisch zu werden und das vom ersten Tag an! Bis auf ein paar Ausnahmen funktioniert das ausserordentlich gut für mich und mir schmeckt Fleisch und Wurst schon gar nicht mehr. Wenn ich daran denke, Schinken zu essen, dann vergeht mir glatt der Appetit. Das war alledings nicht der einzige Schritt bewusster zu leben und mehr auf Umwelt, Tiere und Natur zu achten. Nach #fridaysforfuture ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, umweltschonend zu leben um uns somitt die Erde zu erhalten. Für mich persönlich bedeutet das, so wenig Plastik wie möglich zu verbrauchen, meinen Konsum einzuschränken und mittlerweile ist es für mich auch normal, Müll von der Strasse aufzuheben, wenn ich unterwegs bin und mir konkret etwas auffällt. Auch was die Kleidung und den Kauf davon betrifft, hat sich einiges geändert und ich bleibe an den SecondHand Shops dran. In diesem Bereich habe ich auch auf dem Blog noch etwas vor, wenn ihr daran interessiert seid.

Gerade in den letzten zwei bis drei Monaten hat sich einiges verändert. Ich bin die Schläfrigkeit los geworden und verzichte jetzt auf den täglichen, zwei stündigen Mittagsschlaf, den ich im ersten viertel des Jahres noch regelmäßig gebraucht habe. Ich bin die kurze Down-Phase los und fühle mich auch wieder mehr mit Energie gefüllt. Vielleicht liegt es an den morgendlichen Sonnenaufgängen die ich beobachte und die größere Menge an Vitamin D, die damit her geht. Ich bin wieder fleißiger geworden und auch schultechnisch lief es besser. Außerdem habe ich einen weiteren Spiegelstrich auf der Liste, den ich nicht mit euch geteilt hatte, wahr werden lassen. Ich habe mir einen Aushilfsjob gesucht, um etwas Geld zu verdienen. Und siehe da, ich darf samstags um sieben Uhr aufstehen und mein Glück selber in die Hand nehmen. Wie das mit der Oberstufe laufen wird, habe ich ehrlich gesagt noch nicht wirklich durchdacht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Es war ein gutes halbes Jahr. Zwar hatte ich persönliche Höhen und Tiefen, aber wer hat sie nicht? Für den weiteren Verlauf der Wochene steht eine Menge an, zwar ist die letzte Schulwoche schon angebrochen, allerdings gibt es trotzdem noch einige Dinge zu erledigen. Bis gestern war meine chinesische Austauschpartnerin bei mir und jetzt wird erst einmal wieder aufgeräumt und geplant.

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