Ankommen und Umsehen – Amsterdam Day 1

maandag – 12. August

Es ist halb sechs. Schlaftrunken wanke ich die Treppe in die Küche hinunter, den Weg zur Kaffeemaschine, der mir als einzig richtiger erscheint. Meine Augen sind schwer, kein Wunder, ich habe ja auch nur fünf Stunden geschlafen und die halbe Nacht damit verbracht, meinen Rucksack zu packen.
Der Kaffee ist warm und weckt mich ein bisschen mehr auf, als das kalte Wasser, das ich mir Minuten zuvor ins Gesicht gespritzt habe. Eine sechsstündige Fahrt steht mir bevor, sechs Stunden die ich mit Schlafen verbringen werde.

Die Schranke geht auf und wir fahren die letzten Meter auf den Parkplatz, der die nächsten fünf Tage Standort unseres Autos sein wird. Wir hiefen die Koffer aus dem Auto und rollen sie im Regen zur U-Bahn Station. Der erste Eindruck soll ja immer der wichtigste sein, bis jetzt sieht alles Eintönig grau in grau aus, das könnte aber auch am Wetter liegen. Das erste was mir auffällt: Deutschland sollte sich ein Beispiel an den Bahnen hier nehmen.

Als wir wieder aus dem Untergrund kommen, sind wir im Zentrum der Stadt. Sofort stechen mir die kleinen süssen Häuschen ins Auge, die ich schon etliche Male auf Instagram und Pinterest gesehen habe. Mit der Tram nehmen wir den weiteren Weg ins Hotel auf uns und kommen wenige Minuten später dort an. Müdigkeit macht sich breit und ich möchte mich schon fast aufs Bett legen – bevor wir beschliessen etwas essen zu gehen. Nach dem Urlaub wird es auch noch ein Food Guide geben, in dem ich meine liebsten Restaurants und Cafés mit einigen Worten und Fotos zusammenfasse.

Nach dem Beziehen des Zimmers begeben wir uns wieder auf die Strasse und peilen den ersten Ort an. Auf dem Weg dahin mache ich bestimmt zwei heimliche Fotos von anderen Passanten, da mir ihr Stil unglaublich gut gefällt und ich das Outfit festhalten muss. Sehr gut gekleidet sind die Leute hier, kann ich auch nach dem zweite Tag bestätigen.

Gesättigt irren wir noch ein bisschen durch die Strassen, versuchen uns ein erstes Bild der Stadt zu machen und Wundern uns über das Meer an Fahrrädern.

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