Grachtenfahrt Ahoi -Amsterdam Day 2

dinsdag – 13. August 2019

Mein Wecker klingelt, hatte ich fast vergessen. Beim Greifen nach meinem Handy quietscht das Bett. Ich schaue vorsichtig hinter den Vorhang und lasse ihn gleich wieder fallen. Viel zu hell. Die Sonne scheint hinter dicken Wolken hervor.

Aufgrund des akuten Hungers, der sich durch ein lautes Grummeln bemerkbar macht, beeilen wir uns und suchen ein nettes Cafe auf, um die erste Mahlzeit des Tages einzunehmen. Eine Plan für den Tag haben wir noch nicht gemacht, was allerdings klar war ist, dass wir heute mehr der Stadt sehen wollen, die uns schon gestern verzückt hat.

Also machen wir uns auf den Weg zu einem Angebot der vielen Grachtenfahrten die es hier in Amsterdam gibt. Nach einigen Minuten Wartezeit betreten wir das Schiffchen und ergattern sogar noch gute Plätze um etwas zu sehen und Fotos der Stadt zu schießen. Der Audioguide erzählt Teile der Geschichte, über die entspannte Mentalität und die Bauart der niedlichen Häuser. Zwischenzeitlich regnet es mal wieder, aber das stört uns nicht weiter.

Danach beschließen wir, der öffentlichen Bibliothek einen Besuch abzustatten. Gesagt, getan. Eine grosse Eingangshalle mit hoher Decke empfängt uns. Beeindruckend liegen Welten aus Büchern vor uns, große Lampen schmücken den Saal. Eine Treppe nach unten führt in einen spielerisch gebaute Bereich für Kinder, in dem auch einige herum tollen. Dennoch ist es muchsmäusschen still und die Raumatmosphäre clean aber trotzdem gemütlich. Ich stehe fasziniert in mitten der vielen Leute und gucke mich um. Vor mir liegt eine weitere Treppe, die zum dazugehörigen Café führt. Die Bibliothek scheint ein beliebter Ort zum Arbeiten zu sein, an jedem Tisch entdeckt man beschäftigte Menschen, die angestrengt in den Bildschirm ihres Laptops starren. Der Anblick motiviert mich und ich wünschte mir, hier auch zum lernen oder schreiben der Blogposts hinkommen zu können.

Direkt neben dem Zuhause von etlichen Büchern ist das „Nemo“- Museum für Kinder, mit einer schönen Terrasse, von der man einen wunderbaren Ausblick auf die vielen Dächer der Stadt hat.

Diesen Städtetripp nehmen wir uns Zeit auch kleinere Details der Stadt zu erkunden, wie beispielsweise die Katze, die im Fenster sitzt. Da hier kaum jemand Gardienen hat, kann man im Vorbeigehen an den Wohnungen der Einwohner, einen Blick in das Innere erhaschen und ich muss sagen, die Amsterdammer haben Geschmack. Was ich bis jetzt gesehen habe in Sachen Mode und Inneneinrichtung, gefällt es mir hier sehr gut.

Jetzt sitze ich in einem mehr oder weniger bequemen Sessel am geöffneten Fenster, meine Familie schläft schon und das sollte ich vielleicht auch. Einige Autos rasen am Hotel vorbei und ab und zu höre ich ein Gruppe von jungen Fahrradfahrern, die die laue Nacht genießen. Morgen früh geht es schon um sieben Uhr los.

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