Ein weiterer Januar Recap im worldwideweb

Schon oft habe ich dieses Format gestartet, dann ist ein Monat nichts spannendes passiert oder ich fand es plötzlich zu platt einfach über meinen vergangenen Monat zu berichten, so dass ich es wieder aufgegeben habe. Allerdings sehe ich jetzt vermehrt wieder dieses Format auf allen Arten von Blogs, die ich auch gerne lese und überlege mir, ob es vielleicht nicht doch ganz sinnvoll ist, das zu teilen, was einem über den vergangenen Monat passiert ist oder was man gelernt hat. Oder? Wahrscheinlich werde ich nicht monatlich einen Artikel darüber schreiben, wenn beispielsweise eine Klausurenphase meinen Lebensinhalt an den Schreibtisch verlegt oder ich in einer faulen Phase nur Netflix schaue, wobei ich dann meine liebsten Serien teilen könnte. Ich muss mir das noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

I m p r e s s i o n e n

Jetzt aber soll es um die vergangenen vier Wochen gehen. Von Silvester bis jetzt. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen wollen, wie weit mir der neue Jahresanfang schon entfernt liegt, wobei ich vergleichsweise finde, dass die Zeit relativ schnell vergangen ist. Ich habe mich, so zu sagen, von Wochenende zu Wochenende gehangelt, an denen ich dann kaum zuhause war und viel mit Freunden unternommen habe.

Nachdem ich nach Silvester noch eine knappe Woche schulfrei hatte, habe ich dementsprechend viel entspannt und kann nicht von mir behaupten, produktive Ferien gehabt zu haben. Und das, obwohl ich danach sogar noch einige Klausuren zu schreiben gehabt habe. Mindestens genauso viel Zeit habe ich ins Malen gesteckt oder mit Freund*innen verbracht. Muss auch mal sein.

Dann ging der Ernst des Lebens wieder los. Wie ich mich wieder gefreut habe auf einen vom Schulrhythmus geprägten Alltag. Ganz unironisch ausgedrückt. Allerdings sah mein Tagesablauf nicht sehr spannend aus: morgens früh aufstehen, schnell Frühstück in mich reinschaufeln, dann sechs bis acht Stunden auf einem unbequemen Stuhl vor einer Tafel sitzen, einem Lehrer zuzuhören und neben meine Notizen Gesichter und Augen zu doodeln. Danach war ich erst einmal so erledigt, dass ich mich für einen kurzen Powernap 1-2 Stunden ablegte ehe es mit Lernen und Hausaufgaben weiter ging. Anschließend bin ich entweder ins Bett gefallen oder noch zum Sport gegangen. Und trotzdem habe ich im Januar erstaunlich viel geschafft. Was man vielleicht betonen sollte ist, dass viele aus meinem Freundeskreis im Januar Geburtstag haben oder nachfeiern, weshalb das einen wesentlichen Teil meiner Wochenendplanung ausgemacht hat.

Ein weiteres Highlight war das Vino Kilo Event in der nächst größeren Stadt unserer Umgebung. Bei unserer Ankunft waren wir erst einmal gewillt gleich wieder zu gehen, weil uns die sehr lange Schlange abgeschreckt hat, allerdings entschieden wir uns dann doch eine gute 3/4 Stunde zu warten. Auch wenn niemand von uns auch nur ein Teil gefunden, beziehungsweise gekauft hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Was gibt es schöneres, als einen Samstag Nachmittag durch mehrere Hallen Vintage Kleidung zu stöbern, sich mit coolen Leuten zu unterhalten und neue Inspirationen für eigene Outfits zu finden. Mich macht so etwas unglaublich glücklich und mit guten Freunden macht es natürlich doppelt so viel Spaß etliche Kleiderständer durch zu gucken.

g e l e s e n

Obwohl es einer meiner geheimen Vorsätze war, wieder öfter ein Buch in die Hand zu nehmen und mir Zeit fürs Lesen zu nehmen, bin ich kaum dazu gekommen. Angefangen habe ich zwar „Hope again“ von Mona Kasten, allerdings weiß ich nicht, ob mich nicht die sich immer wiederholenden Strukturen in Contemporary Büchern langweilen. Vielleicht wird es ja Zeit für mich, ein neues Genre auszuprobieren. Es steht ja schon lange die Biografie von Michelle Obama auf meiner Liste, vielleicht nehme ich mir einfach diesen Schinken als nächstes vor.

b e w e g t

Hier könnte ich für den Januar einiges schreiben, egal ob es um meine Freude geht, nicht in ein „Null Motivations Loch“ nach dem Start ins neue Jahr gefallen zu sein, oder um Kreativität. Allerdings habe ich mich dazu entschieden diesen Part einem Thema zu widmen, was eh schon in aller Munde ist und mir wesentlich wichtiger erscheint: dem Corona-Virus. Ich möchte das Thema gar nicht so weit ausführen, aber mir ist aufgefallen, dass die Angst vor dem Virus schon beinahe rassistische Züge annimmt, wenn man plötzlich beschließt jeglichen Kontakt mit Asiaten zu vermeiden und sich sogar im Zug extra von ihnen weg setzt. In diesem Fall sollte man sich vielleicht noch einmal genauer mit dem Thema auseinandersetzen. Aber Menschen beziehungsweise bestimmte Personengruppen zu diskriminieren ist keinesfalls in Ordnung. Nur weil jemand Asiate ist und oder asiatische Wurzeln hat und der Virus aus dem chinesischen Raum stammt, bedeutet das nicht, dass diese Personen anfälliger für den Virus sind oder ihn generell in sich tragen.

l i e d des Monats

Baloo- Genuva